Botschafter des Heils in Christo 1871 / 1872

  • Botschafter des Heils in Christo 1871 / 1872

gebraucht
Botschafter des Heils in Christo (1853-1937)
Neudruck 1865 bis 1882 (Zwei Jahrgänge in einem Band).
3. Auflage, 480 Seiten, gebunden, Normal 0 21   Normal 0 21 1871 / 72
Doppelband!  wie neu

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Die erste und die zweite Ankunft Christi

Der herrliche Zweck der ersten Ankunft Christi auf Erden wird uns in Hebr 9, 26 deutlich vor Augen gestellt, und zwar mit den Worten: „Jetzt aber ist er einmal in der Vollendung der Zeitalter geoffenbart worden zur Abschaffung der Sünde durch sein Opfer". Er, Der bereits lange zuvor in den israelitischen Opfern Sein Vorbild gefunden hatte, erschien Selbst zur bestimmten Zeit, um alles zu erfüllen, was die Opfer des Alten Testaments nicht hatten erfüllen können, nämlich die Sünde hinwegzutun. Wohl konnten die Opfer zur Reinigung des Fleisches dienen, aber unmöglich konnten sie das Gewissen von bösen Werken reinigen. Das Blut des Sohnes Gottes hat sie weggenommen. Er hat an Seinem eigenen Leibe unsere Sünden auf dem Holze getragen. Alle unsere Sünden lagen auf Ihm, und darum traf Ihn auch die Strafe, die wir verdient hatten. Durch Sein Opfer hat Er die Sünde zunichte gemacht. 

Auf Grund dieses Opfers kann Gott nun zu allen, die an Jesus glauben, sagen: Eurer Sünden und eurer Gesetzlosigkeiten werde ich nie mehr gedenken (vgl. Hebr 10, 17). In Christus haben wir „die Erlösung ... durch sein Blut, die Vergebung der Vergehungen, nach dem Reichtum seiner Gnade" (Eph 1, 7) 7). Aber Christus hat nicht nur dies getan. Er hat nicht nur unsere Sünden vergeben und unsere Missetaten durch Sein Blut ausgelöscht, sondern hat auch die Sünde zunichte gemacht. Wir hatten nicht nur gesündigt, sondern wir befanden uns auch unter der Macht der Sünde. Die Sünden, die wir getan haben, sind die Frucht des Zustandes, in dem wir uns von Natur befanden. Diesem Zustand nun hat Christus ein Ende gemacht. Er hat nicht nur an Seinem Leibe unsere Sünden auf dem Holze getragen, sondern Er wurde auch von Gott für uns zur Sünde gemacht. Am Kreuz trug Er unsere Sünden, und am Kreuz wurde Er behandelt, als wäre Er in dem Zustand, in dem wir uns von Natur befanden. In Sich Selbst war Er rein und heilig, aber Er wurde unser Stellvertreter, und als solchen machte Gott Ihn zur Sünde und belud Ihn mit unseren Sünden.

Darum befand Er Sich drei Stunden lang in der Finsternis und war von Gott verlassen. Darum starb Er, der Gerechte, für die Ungerechten. In Seiner unendlichen Liebe starb Er den Tod des Sünders und machte dadurch die Sünde vollkommen zunichte. Er wurde an unserer Statt gestraft, von Gott verlassen und getötet, und darum sind wir, die an Christus glauben, vollkommen frei. „Denn durch ein Opfer hat er auf immerdar vollkommen gemacht, die geheiligt werden." 

Es kann keine Rede mehr davon sein, daß Gott uns unsere Sünden zurechnet, denn Christus hat sie alle durch Seinen Tod am Kreuz vernichtet und ebenso wenig kann für uns vom Gericht die Rede sein, denn Christus war an unserer Statt gestraft und gerichtet. Die Sünde, die in uns wohnt, das Fleisch, unsere alte Natur, hat Er weggetan. Gott sieht uns in Christo nicht nur als von der Sünde befreit, sondern auch als ganz der Macht der Sünde entrückt. Zwar wohnt die Sünde in unserem Fleisch, solange wir auf der Erde leben, aber die Sünde im Fleisch steht nicht mehr zwischen uns und Gott. Sie ist mit Christus am Kreuz gerichtet und durch das Opfer Seiner Selbst weggetan. Gott sieht uns jetzt vom Fleisch und der Sünde so weit getrennt, wie Christus davon getrennt ist. Und wie weit ist Christus davon getrennt? So weit der Himmel von der Erde ist. Er ist in der Fülle der Zeiten geoffenbart worden, um durch Sein Opfer die Sünden wegzutun, und „nachdem er durch sich selbst die Reinigung der Sünden gemacht, (hat er) sich gesetzt zur Rechten der Majestät in der Höhe" (Hebr z, 3). Christus, Der aus den Toten auferstanden und gen Himmel aufgefahren ist, ist das ewige Zeugnis, daß die Sünde und die Sünden, die Wurzel und die Zweige, für immer in Übereinstimmung mit den Forderungen der Heiligkeit Gottes und den Bedürfnissen des Sünders hinweggetan sind. Er, Der unsere Sünden auf dem Holze trug, Der für uns zur Sünde gemacht und darum von Gott verlassen wurde, ist von Gott aus den Toten auferweckt und zu Seiner Rechten gesetzt worden. Er, Der unser Stellvertreter am Kreuze war und an unserer Statt gestraft und gerichtet wurde, ist jetzt im Himmel mit Ehre und Herrlichkeit gekrönt. Wo sind nun die Sünden, die Er trug? Sie sind für immer weggetan. Wo ist die Sünde, unter deren Macht wir waren?

Sie ist völlig zunichtegemacht. Und wo befindet sich der Gläubige jetzt? Er sitzt in Christo zur Rechten...

Inhaltsverzeichnis

Gedanken über 1. Samuel 30

Die Entmutigung des Propheten Elia  

Der Antichrist

Der Anbeter und der Arbeiter  

Trost in der Wüste, Gedicht ..

Die beiden Ehemänner in Römer 7 ...

Die erste und die zweite Ankunft Christi

0 Braut des Lammes schaue auf, Gedicht

Wie der Himmlische ist, so sind auch die Himmlischen . 

Allein auf den unruhigen Gewässern  

Die Reise durch die Wüste

Die Wiederherstellung

Drei große Wahrheiten

Wir sehen Jesum

Das Leben des Christen

Die Errettung des Hauptmanns Cornelius

Das Lager in der Wüste 

Das Lager und die Wolke

Christus im Schiff

Der Sohn Gottes 142

Im Schiff und auf dem See 232

Die Glaubensprobe 233

 

Der Grund der Errettung 234

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