Weltschöpfung und Weltende - Ende des jetzigen Weltzeitalters und Weltzukunft im Licht des biblischen Osterglaubens, Karl Heim

  • Weltschöpfung und Weltende - Ende des jetzigen Weltzeitalters und Weltzukunft im Licht des biblischen Osterglaubens, Karl Heim
 
INHALT ERSTER TEIL: DIE WELTENTSTEHUNG
I. Die Weltentstehung in naturwissenschaftlicher Sicht
1. Die Größe des Universums i3
Das Universum ist nicht, wie seit Giordano Bruno angenommen wurde, unendlich und absolut unbegrenzt. Nach der nichteuklidischen Geometrie und der Relativitätstheorie ist es zwar grenzenlos, aber inhaltlich in sich geschlossen und in sich zurückkehrend, daher endlich, räumlich meßbar und wägbar. Der Durchmesser beträgt z. Z. 1o Milliarden Lichtjahre, das Gewicht in Grammen Eins mit 5o Nullen. - Da es nicht unendlich ist, hat es räumlichen und zeitlichen Anfang und Ende, ist also geworden, d. h. gesetzt (geschaffen).
 
2. Die Entstehung unseres Sonnensystems 21
Die Naturwissenschaft führt unser Sonnen- und Planetensystem in physikalischen und astronomischen Hypothesen auf die Entstehung ,aus dem Urzustand eines gasförmigen Urnebels, in dem alle weiteren Entwicklungsmöglichkeiten lagen, zurück.
 
3.Die Entstehung des Universums 35
Das die gleichen Substanzen wie das Sonnensystem enthaltende Universum ist wie jenes aus einem Urnebel entstanden, nach Schätzung der Radioaktivität vor 10 Milliarden Jahren. - Auf diesen Anfangspunkt weist auch der mit Lichtgeschwindigkeit ständig wachsende Durchmesser des Universums, der heute 10 Milliarden Lichtjahre beträgt. - In einer Urexplosion des anfänglichen Nullpunktes vor 10 Milliarden Jahren entstand das werdende und gewordene Weltall.
 
4. Die Herkunft des Menschen in naturwissenschaftlicher Sicht 40
Die naturwissenschaftliche Forschung ist noch im Gange. Doch zeichnet sich an den Merkmalen fossiler Funde und Entdeckungen immer deutlicher eine von Säugetieren über Primate, Affen, Hominiden zum Homo sapiens aufsteigende Linie ab.
 
5. Die Stellung des Menschen innerhalb der organischen Welt 48
Die organische Lebewelt hat sich in 1,5 Milliarden Jahren aus gemeinsamer Wurzel zur reichen Fülle ihrer Formen entfaltet. In dem nicht durch Zufälligkeiten bestimmten, sondern planmäßigen Werdeprozeß bildet der Mensch den Höhepunkt. - Die Deszendenz der Einzelwesen wird bestimmt durch i. die auf arteigenen Typus gerichteten Ganzheitstendenzen, 2. die nicht gerichteten Mutationen, 3. die natürliche Zuchtwahl.
 
II. Die Schöpfung der Welt nach der Bibel
6. Die Schöpfung des Universums 76
Im Unterschied von der einen nicht mehr erklärbaren Urzustand annehmenden Naturwissenschaft setzt die Bibel die Schöpfung des Weltalls aus dem Nichts durch das göttliche Machtwort voraus, d. h. die Setzung der zeitlichen polaren Welt aus dem überzeitlichen überpolaren Raum. - Alle geschaffenen Wesen stehen demnach innerhalb des polaren Kausalzusammenhanges und gleichzeitig innerhalb des überpolaren göttlichen Willens.
 
7. Die Schöpfung des Menschen 80
Der Mensch ist im biologisch genealogischen Kausalzusammenhang mit der organischen Welt erschaffen. - Seine Sonderstellung in und über ihr beruht nicht auf besonderen leiblichen und geistigen Fähigkeiten, sondern auf seiner Gottebenbildlichkeit. Gott hat ihn in souveränem Handeln aus der übrigen Schöpfung zur persönlichen Gemeinschaft mit sich und Anteilnahme an der Weltbeherrschung auserwählt und berufen. (Heilsgeschichte) - Diese Berufung ist keine kausale Determination, sondern stellt den Menschen vor die freie Entscheidung für oder wider Gott.
 
ZWEITER TEIL: DIE WELTZUKUNFT
 
I. Die Weltzukunft als naturwissenschaftliche Prognose. . 309
Die physikalische (Entropiegesetz) und astronomische (Strahlungsgesetz) Forschung sieht eine künftige totale Vernichtung des Lebens in dem räumlich abgeschlossenen Universum voraus, welche im Eis- oder Wärmetod nach etwa 50 Millionen Jahren eintreten wird.
II. Die Weltzukunft im Licht des biblischen Osterglaubens
1. Die Welt als gefallene Schöpfung Gottes 126
Die jetzige Weltfarm ist eine aus dem ursprünglichen Paradieszus.tand gefallene Schöpfung Gottes. Die in ihr herrschenden Dissonanzen sind in den polaren Verhältnissen von Gegenstands- und Wir(Ich)-Raum und von Vergangenheits- und Gegenwarts-Raum begründet. Sie können nur in der überpolaren Grundform einer neuen Schöpfung aufgehoben werden.
 
2. Die Vorgeschichte des neutestamentlichen
Osterglaubens z37
Auf eine neue Schöpfung wartet die der neutestamentlichen Gemeinde von Gott geschenkte Hoffnung, welche in der stufenweise sich entfaltenden jüdischen Apokalyptik bereits vorgebildet ist.
 
3.Die Schlußbilanz des jetzigen Weltzeitalters
Die gegenwärtige Welt ist als gefallene Schöpfung Gottes eine vorübergehende Daseinsform in der Sklaverei der Vergänglichkeit. - Nach dem Endgericht über die gottfeindliche Macht wird sie aus dem polaren Raum in den überpolaren zurückgenommen werden.
 
4.Die letzte Voraussetzung für das Verständnis der Paulinischen Enderwartung 151
Paulus sieht ein ungelöstes und für den Menschen unlösbares Geheimnis in der satanischen Macht der Sünde, welche die gesamte Schöpfung der Vergänglichkeit und dem Tode unterworfen hat.
 
5. Der Osterglaube der Urgemeinde 160
Einziger Ausweg aus der auf die Naturforschung sich stützenden nihilistischen Grundstimmung unserer Zeit ist der auf göttliche Offenbarung sich gründende Osterglaube der christlichen Urgemeinde. - Dieser beruht auf zwei kosmischen Tatsachen: 1. Fall der ursprünglichen Schöpfung in die Vergänglichkeit durch die Urschuld, 2. neue Schöpfung durch den auferstandenen Christus. - Der Übergang aus dem unerlösten polaren Weltzustand in den erlösten überpolarischen geschieht durch Verwandlung des gesamten Kosmos, die mit der leiblichen Auferstehung Christi zu einer neuen überpolaren Existenzform bereits begonnen hat. - Das Wann und Wie der Vollendung ist der göttlichen Allmacht vorbehalten, für die Naturforschung aber unlösbar.
Schlußwort 187
Im Kampf zwischen Glauben und Unglauben wollen die sechs Bände »Der evangelische Glaube und das Denken der Gegenwart« ein Zeugnis von der die Welt vollendenden Erlösermacht Christi sein.
Anmerkungen
Inhaltsgliederung des Gesamtwerkes

gebraucht
Bestell-Nr.: BV10712
Autor/in:    Karl Heim
Weltschöpfung und Weltende - Ende des jetzigen Weltzeitalters und Weltzukunft im Licht des biblischen Osterglaubens
Preis:    3,90 €
Format:    12 x 19 cm
Seiten:    210
Gewicht:    370 g
Verlag:    Furche
Erschienen:    1952/76
Einband:    Taschenbuch
Sprache:    Deutsch
Zustand:    leichte Gebrauchsspuren

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