Krankheiten (Vermeidbare)

Krankheiten (Vermeidbare)
©1967Aussaat
Vermeidbare Krankheiten - Argumente eines Arztes, S I McMillen
3 Wissenschaft 4 000 Jahre später
„Herr Doktor, Sie müssen mir sagen, ob ich Krebs habe oder nicht, ich bestehe darauf. Was hat außerdem die Untersuchung des Labors ergeben? Ich muß es wissen!"
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Die hübsche 36jährige Beth Howard setzte sich auf den Rand ihres Stuhles. Seit mehr als zwei Wochen zögerte der Arzt, ihr den Befund mitzuteilen. Die Wahrheit war niederschmetternd. „Aber Sie können mich doch nicht sterben lassen, Herr Doktor! Sie müssen mir helfen, ich kann Lorna und Jane jetzt nicht allein lassen, sie sind noch Kinder, sie brauchen mich mehr denn je. Und Phil und Dick - von Bill ganz zu schweigen." Schluchzend verbarg sie ihr Gesicht in den Kissen. In solchen Augenblicken fühlt der Arzt die Last seines Berufes doppelt. Was kann er tun? Schmerzstillende und beruhigende Medikamente geben. Die Krankheit war bei Beth schon so weit vorgeschritten, daß sie nach menschlichem Ermessen nur noch Monate zu leben hatte.
Beth litt an Unterleibskrebs. In dem Jahr, als sie starb, wurden in Amerika weitere 13 000 Menschen beerdigt. Alle hatte die gleiche Krankheit hinweggerafft. Viele unter ihnen waren Frauen mittleren Alters. Die Krankheit tritt am häufigsten zwischen dem 31. und 50. Lebensjahr auf'. Gebärmutterkrebs ist eine der weit verbreitetsten Krebserkrankungen bei Frauen. Er umfaßt 25 Prozent aller Krebserkrankungen, So Prozent entfallen auf Krebs an den Geschlechtsorganen.
Die Statistiken werden zu einem makabren Zahlenspiel, wenn man bedenkt, daß die Einhaltung und Befolgung bestimmter Hygienevorschriften Gottes an Abraham viele Sterbefälle verhindert hätte.
Die Geschichte dieser Erkenntnis ist aufregend. Anfang des 20. Jahrhunderts stellte Dr. Hiram N. Wineberg bei gründlicher Durchsicht der Krankenberichte im New Yorker BergSinai-Krankenhaus fest, daß Gebärmutterkrebs bei jüdischen Frauen verhältnismäßig wenig vorkommt'. Ein überraschendes Ergebnis! Es gab hier eine Gruppe Frauen, die entschieden weniger von dieser furchtbaren Krankheit befallen wurden als andere.
Dr. Ira 1. Kaplan verfolgte die Spur zusammen mit ihrem
Kollegen und sah sich ebenfalls alle Krankenberichte im New
Yorker Bellevue-Krankenhaus an. Die Ärzte waren verblüfft
über das geringe Auftreten des Gebärmutterkrebses bei jüdischen Frauen. 1949 stellten die Gynäkologen in der Mayoklinik fest, daß bei den 568 hintereinander aufgetretenen Krebserkrankungen keine jüdische Patientin war, 7 Prozent der Patienten waren gewöhnlich Juden, und man konnte zu Recht annehmen, daß bei den 565 an Krebs erkrankten Personen auch 7 Prozent, also 40 Jüdinnen gewesen wären. Stattdessen war unter diesen Patientinnen keine jüdische Frau'. Eine große im Jahre 1954 in Boston durchgeführte Untersuchung an 86 214 Frauen ergab ferner, daß Gebärmutterkrebs bei nichtjüdischen Frauen 81/2 mal häufiger anzutreffen ist als bei Jüdinnen. Worauf ist das zurückzuführen? Die Krebsforscher geben unumwunden zu, daß dieses auffallende Freisein von Krebs auf die Praxis der Beschneidung jüdischer Männer zurückzuführen ist - die Abraham auf Geheiß Gottes vor 4000 Jahren einführte.
Eine Reihe kürzlich durchgeführterUntersuchungen ergab ebenfalls, daß das Nichtauftreten des Unterleibskrebses weder an Rasse, Ernährung, Umgebung noch an andere Umstände gebunden, sondern einzig und allein auf die Beschneidung zurückzuführen ist. Andere überzeugende Untersuchungen wurden in Indien durchgeführt. Die Bevölkerung ist dort gleicher Abstammung, hat gleiche Umgebung, aber es gibt zwei religiöse Bevölkerungsgruppen. Die eine, mohammedanisch, verehrt einen Nachkommen Abrahams. Sie praktiziert ebenfalls die Beschneidung. Bei dieser Gruppe tritt Gebärmutterkrebs in weit geringerem Maße auf als bei anderen Frauen der gleichen Rasse, die gleiche Ernährung und gleiche Umgebung haben'. Ein Aufsatz des „American Journal of Obstetrics and Gynecology" (Amerikanische Zeitschrift für Geburtshilfe und Gynäkologie) stellt fest, daß Unterleibskrebs sowohl bei Jüdinnen als auch Moslem-Frauen kaum auftritt. Sie beobachteten, daß diese völlig verschiedenen Bevölkerungsgruppen in ihrer Geschichte nur die Beschneidung der Männer gemeinsam hatten. In dem Artikel wird ferner berichtet, daß auch auf den Fiji-Inseln, wo die Beschneidung heute noch praktiziert wird, der Gebärmutterkrebs wesentlich weniger vorkommt. Der Artikel schließt deshalb mit dem Rat, alle Neugeborenen männlichen Geschlechts beschneiden zu lassen, um Krebserkrankungen vorzubeugen'.
Die medizinische Wissenschaft kann sich diesen Tatsachen nicht
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verschließen. Allerdings in breiten Schichten der Bevölkerung wird die Beschneidung als hygienische Maßnahme kaum ernstgenommen.
Wie kann nun die Beschneidung bei Frauen Krebs verhindern? Die Eichel, das heißt die Spitze des männlichen Gliedes, wird von einer beweglichen Vorhaut ganz umgeben. Durch Beschneidung (englisch: circurncision, circum = rund, cisiort Schnitt) wird die überschüssige Haut weggenommen. Wenn das nicht geschieht, kann schwerlich eine gründliche Reinigung erfolgen. Dadurch können sich krankheitserzeugende Bakterien und krebsfördernde Smegmabazillen unter der Vorhaut bilden. Während des Geschlechtsverkehrs werden diese Bakterien dann in die Gebärmutter eingeschleppt. Ist die Schleimhaut der Gebärmutter gesund, treten kaum Schäden auf. Bei irgendwelchen Rissen der Scheide, die häufig nach der Geburt eines Kindes auftreten, können diese Bakterien jedoch erhebliche Entzündungen hervorrufen. Nun ist jeder entzündete Teil des Körpers anfällig für Krebs. Das ist der Grund, warum Unterleibskrebs bei Frauen, deren Ehemänner nicht beschnitten wurden, eher auftreten kann.
Diese Bakterien führen aber nicht nur zur Krebserkrankung der Frau, sondern auch zur Entzündung der männlichen Geschlechtsorgane und zur Krebserkrankung des Gliedes. Wie wenig gerade diese Gefahr bei beschnittenen Männern auftritt beweist die Tatsache, daß 1955 erst vier Fälle von Krebs an Geschlechtsorganen in der Geschichte der Medizin überhaupt verzeichnet wurden'. Man kann also sagen, daß Beschneidung ein nahezu sicheres Mittel zur Vorbeugung gegen diese tödliche Krebserkrankung ist. Ein Vorbeugen durch Beschneidung ist wichtiger als eine Behandlung. Denn wird erst einmal Krebs festgestellt, kann meistens nur noch eine operative Entfernung des Gliedes helfen.
Das Geheimnis bleibt; nach vielen mühevollen Jahren fleißigen Forschens in der medizinischen Wissenschaft stößt man auf ein Mittel, Krebs an Geschlechtsorganen bei Mann und Frau zu verhüten, das Gott bereits mindestens 4000 Jahre bereithält. Die Wissenschaft war aber nicht durch Laborarbeiten dahinter gekommen, sondern durch unzählige Statistiken, die dadurch ausgewertet werden konnten, daß von Generation zu Generation die Juden das Gebot Gottes an Abraham treu gehalten haben'. Es gibt nicht wenig Menschen, die die Wunder, durch die Gott
das Volk Israel während der Plagen in Ägypten bewahrte, bezweifeln. Beispielsweise das Austrocknen des Roten Meeres, durch das es aus der Knechtschaft fliehen konnte. Diese Wunder sind klein im Vergleich zu den wunderbaren Vorschriften Gottes, die das Volk Israel und andere über Jahrhunderte vor Plagen, Epidemien und selbst vor Krebs bewahrt haben.
Bei der Beschneidung gibt noch ein Punkt zu denken. Im November 1946 wurden in einem Artikel der amerikanischen Fachzeitschrift „Journal of the American Medical Association" alle Gründe, die für die Beschneidung eines Neugeborenen sprechen, aufgeführt. Drei Monate später erschien in der gleichen Zeitschrift der zweite Artikel eines Spezialisten. Er stimmte dem Verfasser des positiven Beitrags über die Beschneidung zu. Nur eine Kritik brachte er an, sein Vorgänger habe den für diese Operation günstigsten Zeitpunkt nicht erwähnt".
Dieser Hinweis scheint wichtig. L. Emmit Holt und Rustin McIntosh sagen hierzu, daß ein neugeborenes Kind „besonders zu Blutungen während des z. und 5. Lebenstages neigt Blutungen können sich in dieser Zeit - obwohl sie im allgemeinen ohne Folgen sind - verschieden stark auswirken. Gelegentlich rufen sie ernste Schäden innerer Organe, besonders des Gehirns hervor oder führen zum Tode durch Schock und durch zu hohen Blutverlust." Die Neigung zu leichten Blutungen sieht man darin, daß der für das Gerinnen des Blutes wichtige Stoff, das Vitamin K, bis zum 5. oder 7. Lebenstag in der normalen Menge noch nicht gebildet ist. Da Vitamin K bis zum 5. oder 7. Tag noch nicht durch den Darm des Säuglings gebildet wird, ist der sicherste Tag einer Beschneidung der 8.,geheimnisvollerweiser der Tag, an dem Gott Abraham gebot, Isaak zu beschneiden.
Ein weiterer Blutgerinnungsfaktor ist Prothrombin. Die folgende Tabelle basiert auf den Ergebnissen der „Kinderheilkunde" von Holt. Sie veranschaulicht, daß der Säugling am . Tage erst 30 Prozent des normalen Prothrombins gebildet hat. Ein ärztlicher Eingriff, der in diesen Tagen vorgenommen wird, kann zu ernsten Blutungen führen. Die Karte macht weiterhin deutlich, daß das Prothrombin am achten Tag zur übernormalen Höhe von iio Prozent ansteigt. Augenscheinlich hat ein acht Tage altes Baby mehr Prothrombin zur Verfügung als an jedem anderen Tag seines Lebens.
Man kann nicht umhin festzustellen, daß vom Standpunkt des Vitamin K und des Prothrombins der achte Tag als der geeignetste für die Beschneidung ausersehen wurde. Ein Wunder Gottes!
Wir schulden wahrhaftig den vielen Forschern Anerkennung, die jahrelang mit großem Aufwand arbeiteten und feststellten, daß der günstigste Beschneidungstag der 8. ist. Und doch müssen wir die medizinische Wissenschaft ohne Hochmut darauf aufmerksam machen, daß schon vor mehr als 4000 Jahren Gott Abraham gebot: „Ein jegliches Knäblein, wenn's 8 Tage alt ist, sollt ihr beschneiden." Auf dem Hintergrund dieser wissenschaftlichen Ergebnisse darf man kaum annehmen, daß Abraham eigenmächtig diesen Termin wählte. Weder er noch seine Zeitgenossen aus Ur in Chaldäa waren jemals beschnitten worden.

Grafik: Kurve über das Prothrombin bei gesunden Kindern und über den Prothrombingehalt während der ersten Lebenswochen (Quelle: Owen, Hoffmann, Ziffren, Smith)

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4 Fünf Millionen der Verstand geraubt
Um Mitternacht klingelt das Telefon. Verschlafen erhebe ich mich, doch die Stimme am anderen Ende macht mich hellwach: „Doktor, können Sie sofort kommen? Zwei Leute sind auf der Straße tödlich verletzt, zwei weitere befinden sich in einem furchtbaren Zustand."
Eine Menschenmenge war versammelt, als ich ankam. Der Wagen war mit voller Wucht gegen einen Brückenpfeiler geprallt. Das Steuerrad hatte dem Fahrer die Brust eingedrückt. Auf den ersten Blick sah ich, daß ihm nicht mehr zu helfen war. Die anderen drei Insassen waren io bis 15 Ifl weit in ein ausgetrocknetes Flugbett geschleudert worden. Einer von ihnen, eine Frau, war tot. Eine andere lag auf einem zerknickten Scheibenwischer, den sie beim Zusammenprall mit sich gerissen hatte. Sie stöhnte laut vor Schmerzen. Ein bewußtloser Mann lag neben ihr im Schlamm und Kies des Bachbettes,
Ein Anblick, den man nicht mehr vergißt. Der zusammengedrückte Wagen, die beiden zusammengekrümmten Menschen, mit Blut und Schlamm verschmiert, und die reglosen Gestalten, die nie wieder einen Atemzug tun würden. Der Unfall war besonders bedauerlich, weil er leicht hätte vermieden werden können. Schuld an dem Ganzen war eine Droge.
Eine schreckliche Nacht! Zerstörung - Leiden - Tod. Und warum? Weil jemand um seinen Verstand gekommen war. Es ist unvorstellbar, wie viele kleine und große Katastrophen täglich geschehen, weil bei 5 Millionen Amerikanern in gleicher Weise nachweislich der Verstand beeinträchtigt ist.
In der Zeitschrift „Journal of the American Medical Association" faßt Milton Golin seinen Artikel ', Millionen der Verstand geraubt" folgendermaßen zusammen:
„Die Trunksucht hat in Amerika 5 Millionen Männer und Frauen ergriffen und sie zu Sklaven gemacht. Jedes Jahr erhöht sich diese Zahl um weitere 200
Wieviele Unfälle, die auf amerikanischen Straßen geschehen, haben wohl mit Trunksucht zu tun? Eine in Delaware durchgeführte Untersuchung kam zu dem Ergebnis, daß etwa bei der Hälfte aller Verkehrstoten irgendwie Alkohol im Spiel war'. In der Stadt New York wurde eine Untersuchung vom auswärtigen Amt für Gesundheit in Zusammenarbeit mit der Universität Cornell durchgeführt. Sie stellte heraus, daß 73..

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