Christliche Psychologie im Krieg mit Gottes Wort. Die Victimisie

  • Christliche Psychologie im Krieg mit Gottes Wort. Die Victimisie

Sind wir alle. Opfer unserer Vergangenheit? Leiden wir unter den bösen Folgen eines geringen Selbstwertgefühls? Brauchen wir die "christliche" Psychologie zu unserer Wiederherstellung? Oder "wirkt sich die "christliche" Psychologie auf die biblische Lehre und das Leben des Gläubigen in Christus zerstörerisch aus?

Vorwort
Immer mehr dringen "Erkenntnisse" der Wissenschaft hier der Psychologie - in das Denken der Gemeinde Jesu Christi ein und sind dabei, biblische Wahrheiten zu verdrängen. Viele Gläubige halten sie für richtig und wichtig als Ergänzung zum Worte Gottes.
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Die "christliche Psychologie" meint den Grund zu kennen für unser Fehlverhalten, für unsere Schuld und Sünde. Es wird behauptet, unsere Prägung und unser Umfeld seien die Ursache. Unsere Vorfahren, die Eltern, die Erziehung in Schule und Staat, die Geschwister, der Partner, sogar die Kinder, machten uns zum "Opfer"; das meint der englische Begriff "Victimisierung".
Unser "Selbst" werde von Kindheit an geschädigt und nur die "christliche Psychologie" könne durch therapeutische Maßnahmen - die nichts zu tun haben mit biblischer Seelsorge - Hilfe und Heilung anbieten.

Schon das erste Menschenpaar hat sich beim Sündenfall nach diesem Muster verhalten: "Die Frau, die Du (Gott) mir gegeben hast, gab mir von dem Baum und ich aß," sagte Adam. "Die Schlange betrog mich also, daß ich aß," sagte Eva. Gott aber läßt sich auf dieses Versteckspiel nicht ein. Er fragt: "Warum hast du das getan?" Sein Urteilsspruch beruht auf dem "H' weil du das getan hast." Leider praktizieren auch viele wiedergeborene Christen diese Schuldzuweisung. Wer möchte nicht lieber ein "armes Opfer" als ein Schuldiger sein?

Es ist eine große Freude gewesen, dieses Manuskript von Jim Owen durchzuarbeiten, in dem er das "zum ,Opfer'
Werden der Gläubigen" so klar als Irrweg aufdeckt und Gottes Heilsweg für uns Menschen zeigt. Wir Christen sind reiche Leute, haben wir doch im Worte Gottes, das unser Erlöser Jesus Christus ist, die endgültige Befreiung von der Sklaverei unseres "Selbst", das doch der wirkliche Schuldige ist.
 

Prolog
Brief an einen erdachten Freund
Das Wort Gottes ist die einzige wirksame Hilfe für uns selbst und für Menschen, die sich uns anvertrauen mit ihren Problemen und ihrer Not. Niemand kennt uns so gut wie der, der uns gemacht hat und liebt. Deshalb brauchen wir die Seelenlehre der Gottlosigkeit nicht, auch nicht im christlichen Gewand.
Jeder, dem der wachsende Einfluß des Zeitgeistes auf die glaubende Gemeinde Sorge macht, weil unsere Schuldfrage verharmlost wird, begrüßt dankbar diese Ausfiihrungen. Wir wünschen diesem Buch, daß es von geistlich begnadeten Seelsorgern, von christlichen Kritikern mit der Bibel in der Hand gelesen wird und in der Gemeinde Jesu Christi eine weite Verbreitung findet.
Prof. Dr. Dr. Theodor E1linger und Frau Hedwig 51503 Rösrath, im März 1999

Dieses Buch wird mit Sicherheit Widerspruch hervorrufen - vielleicht sogar heftigen und leidenschaftlichen Widerspruch. Doch im Blick auf die Eigenart des Themas ist er wohl unvermeidlich. Sowohl die Voraussetzungen als auch die Beratungsmethoden der Psychologie sind inzwischen derart und auf allen Ebenen in das evangelikale Denken eingedrungen, daß, wer immer hier Kritik anzumelden wagt, sich unweigerlich Zorn und Tadel einhandelt. Sind wir doch nicht mehr weit davon entfernt, den von der "christlichen" Psychologie in die Praxis umgesetzten "entdeckten Wahrheiten" eine Stellung einzuräumen, die bisher einzig der Schrift vorbehalten war.l Zweifellos eine sehr gefahrliche Entwicklung.
Auf der Suche nach einer Möglichkeit, die "radikalen" Ideen dieses Buches zur Sprache zu bringen, lag mir vor allem daran, auf die zerstörerischen Auswirkungen hinzuweisen, die durch die Nebeneinanderstellung von Heiliger Schrift und, angeblich mit den christlichen Grundsätzen übereinstimmendem, psychologischem Gedankengut entstehen. Dabei konnte ich nicht umhin, leidenschaftlich vertretenen Überzeugungen und Praktiken von Mitgläubigen zu widersprechen. Wie überwindet man die allgemeine menschliche Abneigung, falsche V orstellungen, die einem einst lieb und teuer waren, zur notwendigen Korrektur freizugeben? Ich habe mich entschlossen, so anzufangen, als ob ich einem alten Freund, der mir einmal nahe gestanden hat,
gebraucht
Bestell-Nr.: BN0377
Autor/in: Jim Owen
Christliche Psychologie im Krieg mit Gottes Wort
ISBN: 300004549X (ISBN-13: 9783000045493)
Format: 20,5 x 13,5 cm
Seiten: 278
Gewicht: 420 g
Verlag: Bekenntnis der Hoffnung
Erschienen: 2000
Einband: Paperback
Sprache: Deutsch
Zustand: leichte Gebrauchsspuren

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