Das Welfenschwert, David Meißner

  • Das Welfenschwert, David Meißner

Rückblende auf die Zeit um 1000 n. Chr.: Der junge Welf von Hemerten sinnt auf Rache. Er hat erfahren, daß seine Mutter wegen angeblicher Ketzerei umgebracht worden ist, ausgeliefert von seinem eigenen Vater, einem Kreuzritter.


Angebot:

Auf der Suche nach dem näheren Grund trifft Welf Menschen, .die seine Mutter kannten, aber nichts Genaues sagen - oder nicht sagen wollen? Da begegnet er einem alten leibeigenen Bauern, der offensichtlich mehr weiß...

 

 

Leseprobe: »Weif, dringe nicht in mich!« Der Freiherr von Hemerten wendet sich um und schaut seinem Sohn tief in die Augen. »Du wirst das Geheimnis um den Tod deiner Mutter nie erfahren. Hörst du? Nie!« Weif schüttelt unwillig eine rote Haarsträhne aus dem Gesicht: »Ich habe ein Recht darauf, es zu erfahren, Vater. Ich bin ihr einziges Kind und dein Erbe. Ich kenne weder sie selbst noch ihre Geschichte. Es ist schrecklich, nicht zu wissen, wer Mutter war und wie sie starb. Ich bin mir sicher, sie wurde umgebracht!«

»Schweig endlich!« ruft der Edelherr jetzt wirklich erbost. »Du wirst von mir nie etwas über deine Mutter hören!« Mit großen Schritten verläßt er den Saal.
Welf fröstelt. Warum reizen seine Fragen über die Mutter seinen sonst so freundlichen Vater so sehr? Manchmal hat Weif das Gefühl, sein Vater stehe unter einem seltsamen Zwang.
Zwei Tage nach dieser Auseinandersetzung war Weif auf dem Weg nach Augsburg1. Er sollte für seinen Vater ein neues Pferd kaufen. Sein Vater kannte in der Stadt einen Juden, der mit Pferden handelte.
»Hee, Marktfrau, wo finde ich Shiomo, den Juden?«

gebraucht
Bestell-Nr:     BN1376 Autor:       David Meißner Titel:     Das Welfenschwert  ISBN:     3767571005 Verlag:     Christliches Verlagshaus Jahr:     1990 Einband:     Taschenbuch Seitenzahl:     80 Format:     18x12 Zustand:     leichte Gebrauchsspuren Gewicht:     85 g

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