Das kostbare Blut Jesu Christi, Arend Remmers

  • Das kostbare Blut Jesu Christi, Arend Remmers

Kurzinfo: Vorbemerkungen

n der christlichen Welt mehren sich in den letzten Jahren die Äußerungen von Menschen, die sagen, sie könnten mit dem «Blut eines Gekreuzigten» nichts anfangen. Hinter dieser Gotteslästerung aus dem Mund solcher, die durchaus noch den Namen «Christ» tragen wollen, steht ein Angriff gegen das Fundament des christlichen Glaubens. Es ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zum endgültigen Abfall vom Christentum (s. 2. Thes 2,3). Denn einzig und allein „das Blut Jesu Christi ... reinigt uns von aller Sünde" (1. Joh 1,7)!
Wir wollen uns nicht mit solchen Äußerungen und ihren Hintergründen befassen, sondern untersuchen, was die Heilige Schrift uns über die Bedeutung des Blutes mitteilt. Die damit verbundene Wahrheit hat ihren höchsten Ausdruck, ja, ihre Erfüllung am Kreuz von Golgatha gefunden. Denn dort hat der Herr Jesus „Frieden gemacht durch das Blut seines Kreuzes" (Kol 1,20).

Angebot:


Blut und Seele
Das Blut hat in der ganzen Heiligen Schrift seinen eigenen, besonderen Platz. Schon in 1. Mose 9,4-6 hatte Gott zu Noah, dem Stammvater aller Menschen nach der Sintflut, gesagt:
„Nur das Fleisch mit seiner Seele, seinem Blut, sollt ihr
nicht essen; und wahrlich, euer Blut, nach euren
Seelen, werde ich fordern; von jedem Tier werde ich es fordern, und von der Hand des Menschen, von der Hand eines jeden, seines Bruders, werde ich die Seele des Menschen fordern. Wer Menschenblut vergießt, durch den Menschen soll sein Blut vergossen werden; denn im Bild Gottes hat er den Menschen gemacht."
Eine weitere bedeutsame Schriftstelle finden wir in 3. Mose 17, wo es in den Versen 11 und '12 heißt:
„Denn die Seele des Fleisches ist im Blut, und ich habe es euch auf den Altar gegeben, dass es Sühnung tut für eure Seelen; denn das Blut ist es, das Sühnung tut durch die Seele. Darum habe ich zu den Kindern Israel gesagt: Niemand von euch soll Blut essen."
Diese und andere Stellen (wie 5. Mo 12,23.,, Das Blut ist die Seele") offenbaren uns schon im Alten Testament die Gedanken Gottes über das Blut. Wir entnehmen daraus zunächst, dass das Blut „die Seele" aller lebendigen Wesen ist. Das ist jedoch offensichtlich nicht als buchstäbliche Gleichsetzung des materiellen Blutes mit der Seele zu verstehen, obwohl gewisse Religionsgemeinschaften dies lehren und deshalb Bluttransfusionen untersagen, weil dadurch angeblich die Seelen verschiedener Menschen vermischt würden.
Blut ist etwas Materielles, die Seele dagegen immateneu. Was haben zwei so verschiedene Begriffe wie das Blut, das eine wichtige Rolle beim Stoffwechsel spielt, und die Seele, der Sitz der Individualität, der Gefühle und Wünsche, kurz gesagt, das natürliche Leben mit seinen Äußerungen, miteinander zu tun?
Nochmals: Gott setzt „Blut" nicht buchstäblich mit „Seele" gleich. Wenn es allerdings darum geht, einen konkreten, sichtbaren Ausdruck für die unsichtbare Seele zu benennen, gibt es wohl keinen besseren als eben das Blut. Für ein Lebewesen, das verblutet ist, gibt es kein Zurück mehr ins Leben. Der Tod ist unwiderruflich eingetreten. Mit dem Blut hat das Leben - und damit auch die Seele - den Körper verlassen. Unter diesem Gesichtspunkt ist die biblische Aussage zu verstehen: „Denn die Seele des Fleisches ist im Blut," Das Blut ist in Gottes Wort das sichtbare Symbol des Lebens und der Seele.
Es geht uns hier weder darum, was Menschen sich beim Gedanken an <(Blut>) vorstellen mögen noch um menschliche wissenschaftliche 
Erkenntnisse über das Blut, sondern einzig und allein um Gottes Gedanken, die uns in der Heiligen Schrift offenbart sind. Er hat sie uns 
mitgeteilt, damit wir sie erforschen und verstehen, was Er uns dadurch zu sagen hat. Wie für alle anderen im Wort Gottes benutzten 
Begriffe gilt auch hier: .....nicht in Worten, gelehrt durch menschliche Weisheit, sondern in Worten, gelehrt durch den Geist, mitteilend 
geistliche Dinge durch geistliche Mittel" (1. Kor 2,13). Wenn wir bei der Beschäftigung mit diesem ernsten Gegenstand „jeden Gedanken 
gefangen nehmen unter den Gehorsam des Christus" (2. Kor 10,5), kann sie uns zur Belehrung und zum reichen Segen dienen. Wir können und 
wollen diesen kostbaren Gegenstand jedoch nicht «sezieren», sondern ihn ehrfurchtsvoll und anbetend betrachten.

Kein Genuss von Blut

- Blut und Seele 
- Kein Genuss von Blut 
- Sühnung von Sünden durch Blut 
- „Leben um Leben" 
- Das Lösegeld 
- Sühnung 
- Keine Allversöhnung 
- Vollkommene Gewissheit des Heils 
- Stellvertretung 
- Der Wert des Blutes Christi 
- Für Gott erkauft 
- Auswirkungen des Blutes Christi 
- Blutbesprengung und Reinigung 
- Waschung 
- Frieden durch Rechtfertigung 
- Zugang zu Gott 
- „Das Blut des Bundes" 
Angebot - Der alte und der neue Bund 
- Wann wurde das Blut Christi vergossen? 
- „Blut und Wasser" 
- „Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt" 
- Einmal essen und trinken 
- Fortwährend essen und trinken 
- Nicht das Mahl des Herrn

gebraucht
Bestell-Nr.: BN8058
Autor/in:    Arend Remmers
Titel:    Das kostbare Blut Jesu Christi
Preis:    2,90 €
ISBN:    9783892873853 (früher: 3892873852)
Format:    18 x 11 cm
Seiten:    64
Gewicht:    75 g
Verlag:    CSV Hückeswagen
Erschienen:    2006
Einband:    Taschenbuch
Sprache:    Deutsch
Zustand:    wie neu

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