Am Ende siegt die Liebe, Wilhelm Hörmann

  • Am Ende siegt die Liebe, Wilhelm Hörmann
gebraucht
Bestell-Nr.: BV12287
Autor/in:    Wilhelm Hörmann
Titel:    Am Ende siegt die Liebe
ISBN:    9783767516038 (früher: 3767516039)
Format:    21 x 14 cm
Seiten:    160
Gewicht:    310 g
Verlag:    Christliches Verlagshaus
Erschienen:    1996
Einband:    Hardcover/gebunden
Sprache:    Deutsch
Zustand:    leichte Gebrauchsspuren
- offene Käfigtür
- Dorothea
- wunderbare GEschichten
- gelüftetes Geheimnis
- Tange Peters
- Anmeldung
- Reissesegen
- an der Furt
- unvergessene Anna
- Familie Richter
- Der Strom
- Jakob Lender
- ich bin Annas Tochter
- die Stunde
- die Niederlassung
- zu Hause
- in seinen Fußstapfen
- Öl und Wein

Anna wuchs mit ihrem finfJahre jüngeren Bruder im Hause des Bauern Jakob Lender in Friedental westlich der Wolga auf. Der zwölfjährige Wilfried, für sein Alter kräftig entwickelt, sollte später den Hof übernehmen. Anna dagegen, als Kind längere Zeit kränklich gewesen, schien für die schwere landwirtschaftliche Arbeit wenig tauglich zu sein.
»Sie bleibt im Haus, und später, wenn wir alt sind, bei uns«, konnte man den Bauern sagen hören. »Sie wird nicht heiraten, das ist wohl klar, und behält das Wohnrecht im Haus, wenn wir nicht mehr sind; das wird im Testament festgeschrieben.«
Jakob Lender liebte sein Annchen und hatte sie gern um sich. Zart war sie und von angenehmer Gestalt, wie eine im sanften Wind sich wiegende Kornblume. Doch Annchen war nun siebzehn geworden. Lender brauchte zu der Zeit einen Hofarbeiter. Er zog Erkundigungen ein, ob er nicht einen älteren ...‚ doch ließ sich keiner finden. So kam denn Erwin Klar auf den Hof, zwanzig Jahre alt. Ein bescheidener, gutaussehender junger Mann. Seine verarmte Familie lebte im Nachbardorf. Was Lender über ihn erfahren konnte, war zufriedenstellend. Nur Erwins Jugendlichkeit beunruhigte den Bauern.
Erwin Klar aß in der Küche und hatte sein Bett in einem Alkoven, den er vom Pferdestall aus erreichte. So hatte man es seit jeher mit den Knechten gehalten. Man würde auf ihn ein Auge haben und ihn notfalls in die Schranken weisen, nahm Lender sich vor. Die beiden, Anna und Erwin, begegneten einander ungesucht, auf dem Hof, im Stall und auf dem Feld. Anna spürte des Vaters Blicke und redete mit dem Knecht nur das Nötigste. Doch wie einem Vogel angesichts der offenstehenden Käfigtür plötzlich bewusst wird, dass er gefangengehalten..

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